KLASSE BRANDMEIER
Hochschule für Bildende Künste Dresden


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Profil: Bildhauerei ist Handeln im Diesseits, in der Welt vor dem Spiegel. Bildhauerei entsteht und wird nur erfahrbar im gegenwärtigen Raum, man könnte auch sagen: im faktischen, im politischen Raum. Und darin steht uns jedes Material und jedes Medium zur Verfügung. Konstruktion, Zeichnung und Abbild: Im wirklichen Raum lässt sich nichts isolieren. Daher muss das Arbeiten im dreidimensionalen Raum vorsehen und auch aushalten, dass jedes Ding sich automatisch zu allem anderen in Beziehung setzt: zum Raum, zur Wand als Gegenstand, zu jedem Kabel als Lineatur. Und sie muss zurechtkommen im tatsächlichen Licht. Alles kann zum Material künstlerischen Handelns werden wenn es gelingt, die Stoffe und Gegenstände aus ihren Zwecken herauszulösen und ihre Symbolik zu unterlaufen. Neben den Materialien gehören Zeit und Bewegung ebenso dazu wie Geräusch und Temperatur. In der Klasse geht es darum, die richtigen Fragen zu finden: Wie lässt sich die Welt auf eine andere Weise lesen? Kann man das Erfinden üben? Wie muss ein künstlerisches Gefüge organisiert sein damit es funktioniert? Welche Rolle spielt das Zeichnen? Und wie soll man sein Empfinden präzisieren? Je unterschiedlicher die Arbeiten der Studierenden, umso besser. (MB)
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